Konkrete Hilfe am Bahnhof Bozen

Hand in Hand mit dem Verein Volontarius werden am Bahnhof Bozen den dort „strandenden” Flüchtlingen Unterstützung und Hilfe angeboten. Wir verteilen Nahrung (Thunfisch, Brot, Kekse, Obst etc.), Getränke (Wasser, Kaffee, Tee, Milch), Hygieneartikel (Zahnbürste, Seife, Erfrischungstücher etc.) – und wenn nötig und möglich – auch Kleidung und Schuhe, vieles davon wird gespendet. Dabei achten wir besonders auf die Bedürfnisse von Schutzbedürftigen, wie Minderjährigen und Frauen. Um die Koordination aller Freiwilligen zu ermöglichen, nutzen wir gemeinsam mit dem Verein Volontarius einen Online – Turnuskalender (mehr dazu unter Turnus am Bahnhof ).

Neben der Erstversorgung der Flüchtlinge bereiten Freiwillige z.B. Essens- und Hygienesäckchen vor, sorgen im Aufenthaltsraum und den Lagern für Ordnung oder organisieren Sachspenden und transportieren diese an den Bahnhof.

Wir Freiwilligen der ZG möchten mit unserem Einsatz vor Ort zum einen die notwendige Erstversorgung aktiv unterstützen, zum anderen aber auch ein Lächeln auf das Gesicht der Menschen zaubern, ein offenes Ohr für sie haben und sie spüren lassen, dass uns ihr Schicksal nicht gleichgültig ist.

Um die medizinische Erstversorgung der Menschen kümmert sich am Bahnhof Bozen das Rote Kreuz sowie freiwillige Ärzte. Der Vinzenzverein sammelt Kleiderspenden und stellt diese für die Menschen am Bahnhof zur Verfügung.

Fortbildung und Supervision

Ein wichtiger Aspekt für ein gelingendes Helfen am Bahnhof  ist eine entsprechende Einschulung und Weiterbildung für die Freiwilligen. Gemeinsam mit dem Verein Volontarius wurde ein Vademecum für die Freiwilligentätigkeit am Bahnhof erstellt. In verschiedenen Fortbildungen, beispielsweise im sanitären (Rotes Kreuz) und im allgemeinen/juridischen Bereich (Caritas), werden Grundinformationen vermittelt. Diese Schulungen finden in Bozen statt und sind kostenlos. Ebenso wurden von der Caritas Supervisionen für die am Bahnhof tätigen Freiwilligen angeboten. Sich über das Erlebte im gemeinsamen Gespräch austauschen zu können ist für nachhaltige Freiwilligenarbeit sehr wichtig (mehr dazu unter Termine).