Engagement außerhalb des Bahnhofes

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©Massimo Mazzorana

Knapp 1 % aller AsylbewerberInnen Italiens werden derzeit in Trentino-Südtirol aufgenommen. Sie werden in Flüchtlingsaufnahmezentren untergebracht und warten auf die Bearbeitung ihres Asylantrages. Das kann oft über ein Jahr dauern! In dieser Zeit kann freiwilliges Engagement  dadurch erfolgen, sich im Freundeskreis zu organisieren und mit anderen AkteurenInnen, wie Vereinen vor Ort, Pfarrgemeinde, im Migrations- und Flüchtlingsbereich tätige NGOs koordiniert aktiv werden. Was kann ich konkret tun? Du kannst Begegnungsmomente schaffen, Sprachunterstützung geben, in deinem Dorf / deiner Stadt und Umgebung verschiedene (Freizeit) Angebote aufzeigen… und vieles mehr! Flüchtlinge sind Menschen, die bis zu ihrer Flucht ein selbstständiges Leben geführt haben und sich erst wieder einen neuen Alltag schaffen müssen und wollen. Wir können sie darin unterstützen das „Warten“ im Asylverfahren erträglicher zu machen, Momente der Solidarität und Menschlichkeit schaffen, gegenseitiges Kennenlernen ermöglichen und versuchen, einen kleinen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft dieser Menschen zu leisten. Auch können wir Informationsveranstaltungen organisieren, Petitionen voranbringen, uns im Alltag gegen Vorurteile und Diskriminierung aktiv einsetzen. Das sind alles Dinge, die du im Austausch mit uns, aber gerne auch in Eigenregie angehen oder vorantreiben kannst!

 

In Kürze werden wir ausführlicher über die verschiedenen Möglichkeiten rund um die Flüchtlingsaufnahmezentren in Südtirol informieren.

In Meran und Tisens sezten sich bereits viele Freiwillige für AsylwerberInnen ein und versuchen Menschen  –  gemeinsam mit Volontarius und Caritas) bei den vielfältigen Herausforderungen des Alltags zu unterstützen und ihr Leben ein bisschen bunter zu gestalten.

 

©Armin Mutschlechner